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Allohohl Ich komme manchmal nicht aus dem Staunen heraus auf was Wissenschaftler alles kommen können. Laut einer Studie gehen gerade einige Artikel durch das Web die besagen, das man mit Alkohol im Blut die Folgen von Hirnverletzungen womöglich besser verkraftet. Hier z.B. beim Spiegel Ich frag mich jetzt ernsthaft ob die Wissenschaftler alle besoffen waren? Es würde natürlich erklären warum so viele Leute saufen. Aus purer Angst vor Hirnverletzungen. Es ist besser mit Standgas das Hirn zu lähmen, als dass es bei einer Verletzung womöglich gar nicht mehr funktioniert. Nun ja, der Zyniker in mir meint, dass man nicht verletzen kann was eh nicht vorhanden ist und gerade bei Leuten die immer öfter und immer länger trinken soll ja auch vom Alkohol die Hirnzellen zerstört werden. Hat man dann den Bock zum Gärtner gemacht? Von den 38.000 Leutern die man da herangezogen hat zur Statistikstudie waren fast 40 % alkoholisiert. Diese konnten bei Hirnverletzungen schneller wieder runter von der Intensivstation. Leider sagt die Studie nicht aus, wieviele Leute die Hirnverletzung gar nicht erst bekommen hätten, wenn sie nicht besoffen gewesen wären. Also, wer besoffen nach Hause fährt oder bei einer Bierzeltprügelei eins über den Kopf bekommt der kann sich auf alle Fälle jetzt sehr entspannt zurück lehnen und sagen: "Gut das ich besoffen war, da kommt wenigstens nichts ans Hirn." Man denkt bereits darüber nach Therapien daraus zu machen und Hirnverletzten so zu sagen einen Begrüßungscocktail zu verabreichen wenn sie ins Krankenhaus eingeliefert werden. Tolle Sache. Und wenn dem Spriti um die Ecke die Cents für die nächste Pulle ausgehen kann er ja dann zukünftig Jugenliche bitten ihm eins über zu ziehen, damit er mit dem Krankenwagen zur Spritaufnahme kommt. Manchmal gibt es Dinge, die sollte eigentlich nie ein Mensch erfahren. :) Ich kenne glaube schon viele, die Ihr Leben in Angst vor schweren Hirnverletzungen verbracht haben. Und jetzt bestätigt sich auch noch, das Sie zurecht saufen müssen. Also wer beim Komasaufen der länge nach vornüber kippt muss sich immer noch Gedanken um die gebrochene Nase machen. Aber wer nach hinten Weg kippt ist auf der Sicheren Seite. So lange er nur auf den Kopf fällt ist alles gut. :) Irre!

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Funkausstellung 2009So sieht sie also aus, die Homeentertainment Messe im Jahr 1 nach, oder auch noch während der Krise. Was mir auf der IFA sofort aufgefallen ist, ist das alles immer noch kleiner, dünner, flacher, und kompakter wird. Sogar die Messestände und Messehallen hatte ich teilweise den Eindruck. So gab es an ein paar Stellen dieses Jahr nur noch Übergänge zur nächsten Halle statt Aussteller und ich persönlich habe auch ein paar Aussteller vermisst. Aber im Großen und Ganzen sind alle da wo sie hingehören. Trotzdem hatte ich den Eindruck, als mache sich auch unter den Ausstellern endlich mal wieder etwas Entspannung breit. Den Messeauftritt von letztem Jahr hat man ein wenig optimiert und gut ist. Schließlich ist Krise und alle müssen sparen. Das hat den Vorteil, dass den Unternehmen und selbst den Besuchern ein wenig der Innnovationsdruck genommen wird und man nicht das Rad schon wieder neu erfunden haben muss. Die Firmen sind froh darüber, weil das nun mal echt Kosten spart wenn man nicht alle halbe Jahr komplett neue Produkte in einem heiß umkämpften Markt auf den selbigen werfen muss und den Verbrauchern weil sie endlich mal wieder das Gefühl haben können, dass so ein neuer Flatscreen Fernseher auch die nächsten paar Jahre ein schickes neues Bild bringt und er nicht schon wieder in einem halben Jahr zum Altschrott gehört mit dem man ja eigentlich gar nicht mehr das Programm wirklich genießen kann. Ich würde behaupten jetzt beginnt die wahre Kreative Zeit wieder. Das ein oder andere Produkt kann jetzt endlich in aller Ruhe optimiert werden und der Markt kann beginnen endlich so was wie fertige Produkte zu verkaufen. Endlich muss niemand mehr nur „ready“ sein um eventuell auch in ein paar Wochen noch zu funktionieren. Und ganz langsam kann sich dann auch so was wie Blue Ray jetzt in die Herzen und Wohnzimmer aller Verbraucher spielen. Es ist so ein wenig wie beim Umstieg von analog zu digital damals. Also vom Tape zur CD oder von VHS zur DVD. Man muss fast sagen endlich ist es so. Wirkliche Innovationen passieren im Moment wohl nur noch in zwei Kategorien. Und beide haben was mit D zu tun. Das eine ist HD wo man schon immer noch höhere Auflösungen versucht zu erreichen und das andere ist 3D, wo der Ball dann endlich wirklich aus der Tiefe des Raumes kommen kann, wenn alles funktioniert. Bei HD wundert es mich ein wenig, das sich das Fernsehen für diese „Glanzleistung“ jetzt plötzlich so sehr selbst feiert und feiern lässt. Wäre man konsequent umgestiegen auf die neue Technik als klar war, das sie kommen wird, dann hätten wir HD bereits seit 3 bis 5 Jahren. In Japan war HD bereits Anfang des Jahrzehnts so was von im kommen und jetzt wohl längst ein alter Hut. Auch in Amerika wurde deutlich früher auf HD gesetzt. Nur wir kommen jetzt noch nach. Dafür kann ich nicht jubeln. Effektiver und konsequenter wäre der Umstieg vor Jahren gewesen. Allerdings auch deutlich teurer, denn die gerade erst neu angeschaffte Technik wäre damit gleich ein Abschreibungsobjekt gewesen und nicht mehr mehr. Die Sender lassen sich also von den Großen Herstellern den auslaufenden Schrott für teuer Geld andrehen um immer mindestens einen Schritt hinter der Entwicklung her zu hängen. Man weiß echt nicht ob das besonders clever oder besonders dumm ist. Es hat von beidem was. Denn einerseits erspart man sich so natürlich Kinderkrankheiten was die Technik angeht, aber andererseits ist man immer deutlich hinter her bei den Möglichkeiten. Und vor allem fängt man als letzter damit an Programm in dem Format zu produzieren. Das wiederum bedeutet, man muss teures Programm dazu kaufen, das andere für völlig andere Kanäle produziert haben. Statt das man vorangeht und sagt, ok, wir sind die ersten die das neue Programm bespielen könnt, kauft ihr doch bei uns das Programm ein. So geht es aber nun mal wenn die Controller die Macht übernehmen und nicht mehr die Programmverantwortlichen in deutschen Sendern. Sauber gerechnet, vielleicht auf den ersten Blick alles richtig gemacht. Nicht innerhalb weniger Jahre 2 mal neue teure Technik angeschafft, sonder die vorhandenen erst mal genutzt. Aber die Chance auf einen unglaublichen Absatzmarkt verpasst. Na ja, egal, man feiert sich jetzt trotzdem, dass einem der Sprung auf HD doch noch gelingen könnte. Im Übrigen schieben die Sender mal wieder alles auf Sie, die Verbraucher. Denn schließlich hätten die Sender viel früher HD produziert, wenn sie alle schon HD Fernseher gehabt hätten. Das erinnert mich doch sehr an die Ausrede, die auch immer beim „schlechten“ Programm genutzt wird. Die Leute wollten es ja nicht anders. Uns sind die großen Visionäre abhanden gekommen. Statt dessen haben wir die Erbsenzähler aufgewertet. Es könnte sein, dass sich das noch böse rächen wird, aber das ist ein Thema für einen anderen Blogeintrag. Zurück zum zweiten D, dem 3D. Dort geht es dann gleich um eine neue Dimension und nicht mehr nur um ein paar Bildpunkte mehr. So richtig spannend wird es dann in ca. 5 bis 10 Jahren wieder wenn sie HD und 3D endgültig miteinander kombinieren können und wieder alles flacher und schmaler wird. Dann haben sie eine virtuelle Wohnzimmerwand zu hause. Wenn sie ausgeschaltet ist, sieht sie aus wie die Tapete drumherum, doch schalten sie sie ein, wird die ganze Wand, oder die Ecke ihr Eintrittstor in die virtuelle Welt. Sie werden wie auf einem Holodeck vom Raumschiff Enterprise zu hause Filme sehen können, ach was heißt sehen, sie werden natürlich mit spielen. Die Webcam zeichnet ihre Bewegungen auf und sie steuern damit durch die virtuelle Welt. Ob das ein virtuelles Fitnessstudio aller Wii ist, wie es das jetzt bereits gibt, oder eben ein Krimi in dem sie die Hauptrolle spielen und zwar in sehr realistischen 3D Welten, spielt dann keine Rolle mehr. Nur eines ist ziemlich klar, die Zeiten in denen man sich gemütlich zurück gelehnt hat und einen Fernsehabend gemacht hat sind dann wohl endgültig vorbei. Sie werden „Interactiv“ werden müssen. Das bedeutet, Sie müssen sich bewegen und es wird anstrengend für Sie. Ohne Interaktion Ihrerseits, keine Zukunft. Die Zeiten sturen Konsums sind vorbei. Prima das sie sich schon im Internet dran gewöhnen können das sie überall selber mitmachen müssen. Ob das bei Wiki ist, oder bei ihrer Community. Das sind nur Einstiegsdrogen. Sie werden in Zukunft ihre Daten interaktiv der Community , vielleicht per Tänzchen vor der Spielkonsole übermitteln müssen. Das heißt, klarer Vorteil für die Waldorfschüler, die ja bekanntlich heute schon ihren Namen tanzen können. Wir werden viel Fantasie benötigen um die ganzen Möglichkeiten erst zu kapieren und sie dann auch noch zu nutzen. Es kann also unter Umständen ein Vorteil sein, wenn sie bereits heute beginnen den Bezug zur Realität zu verlieren. Dann sind Sie später, als einer der ersten mit dabei, wenn alles virtuell wird. Trotzdem bleibt das alles noch Zukunftsmusik. Die Krise nimmt erst mal die Luft raus und verschafft so eine kleine Pause zum durch atmen. Entspannen Sie sich also. Für mich bleibt das Fazit dieser Messe dann eher so was wie 2 ganz einfache Erkenntnisse. 1.tens Haushaltsgeräte heißen jetzt Home Appliances nur falls sie mal nicht mehr wissen wie sie dem Verkäufer im Media Saturn erklären können, das sie ne neue Waschmaschine brauchen. Der wird sie bald nicht mehr verstehen, wenn sie nicht den Fachterminus parat haben. Home Appliances sind dann alle Household machines mit Stecker. Nicht das sie sagen, sie wüssten nicht Bescheid. Und 2tens, spielt in den Appliances Bereich hinein, hat aber keinen Stecker. Das sind die Desinfektionsspender auf der Toilette. Damit sie sich nach dem Hände waschen auch noch desinfizieren können. Schweinegrippe sei dank. Denn die waren letztes Jahr auch noch nicht da. Also bleiben sie immer schön sauber und trotzdem interaktiv in Zukunft.