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Liberal, scheißegal!

Hallo Herr Westerwelle.

Was war nochmal Ihr Job? Ah, genau, Sie sollten unser Land im Ausland repräsentieren und dafür sorgen, dass wir international an den wichtigsten Entscheidungsprozeßen eingebunden sind oder wenigstens darüber informiert werden bevor wir nichts mehr ändern können. Wir wollen doch nicht, dass Sie ihren Job verlieren und womöglich beim Arbeitsamt landen.

Im Übrigen, nur falls sie es selbst noch nicht bemerkt haben. Sie sind seit September selbst in der Regierung. Das heißt, Sie können endlich aufhören Opposition zu sein und Wahlkampf um jeden Preis zu spielen. NRW Wahlen verlieren Sie doch sowieso, wo ist das Problem. Wäre schön wenn Sie in Ihrem Job endlich mal anfangen würden zu arbeiten, denn da hab ich bisher noch nichts gehört von Ihnen. Als einzige „Leistung“ sehe ich auf ihrem Konto bisher, dass sie ihre Bergpredigt, vom niedrigeren, einfacheren und gerechteren Steuersystem eingestellt haben, seitdem sie sich um so was endlich selber kümmern könnten. Vielleicht ja, weil sie sich ja eigentlich um Außenpolitik kümmern sollten, schon klar!

Sie könnten zum Beispiel mal nach Moskau fliegen, denn dort werden immer wieder Schwule von staatsnahen Schlägern verprügelt und, wer, wenn nicht Sie, wann, wenn nicht jetzt könnte da mal auf aller höchster Ebene intervenieren. Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass Ihnen der Putin auf die Schnauze haut. (Kleiner Tipp trotzdem, lassen Sie sich nie auf ein pures 4 Augengespräch ein. Sorgen Sie dafür, dass immer eine Kamera oder wenigstens unabhängige Zeugen mit dabei sind.)

Ach und es gäbe noch so viele andere schöne Aufgaben in der ganzen Welt um die man sich kümmern könnte. Vielleicht, wenn Ihnen der Job so partout nicht liegt, fragen Sie mal bei Mutti ob sie nicht mit dem Lothar tauschen können. Ich glaub der Lothar hätte nix dagegen wenn er mal ein wenig in der Welt herum käme, ging ja schließlich lange genug bei dem nicht.

Trotzdem muss ich sagen Herr Westerwelle, Hut ab, ich hätte nicht gedacht, dass ein FDP Minister sich mal so stark für massive Lohnerhöhungen in den anstehenden Tarifverhandlungen einsetzt. Oder wie haben Sie den Satz gemeint, dass derjenige der Arbeitet, mehr verdienen muss, als derjenige der nicht arbeitet?

Schon mutig, denn sie wissen schon, dass die FDP Wähler meist die Unternehmer sind, die eigentlich ein gesteigertes Interesse daran haben, dass die Arbeitnehmer nicht so viel bekommen und sich schön ausbeuten lassen. Dazu brauchen wir doch die ganzen Harz 4 Empfänger, dass wissen Sie doch genauso gut wie ich. Damit diese sogenannten Arbeitnehmer ja nicht auf den Gedanken kommen, dass es ihnen gut gehen könnte und sie übermütige Forderungen stellen. Damit Sie immer mit latenter Angst im Nacken, sie könnten die Arbeit verlieren zur selbigen kommen. So werden diese Leute auch ganz sicher ihr bestes geben für den Betrieb, wenn sie den Betrieb erstmal sooo lieb haben können. :)

Sind Ihre Unternehmer und Ihre Ideen, Sie werden sich schon nix dabei gedacht haben, als Sie den Satz raus gehauen haben.

Ich bin selbst Kleinstunternehmer und würde wahnsinnig gerne ein paar Harz 4 Empfängern eine neue Perspektive geben, aber ich kann mir das leider nicht leisten. Ich hab sogar nachweislich gute Geschäftsideen und Konzepte, aber nach 16 Stunden Arbeitstagen oft einfach keine Kraft und Lust mehr dazu, mich da endgültig rein und durch zu denken und alle Anträge und Richtlinien zu verinnerlichen um eventuell jemanden dann für ein paar Monate im Betrieb zu haben und sobald man ihn dann endlich gebrauchen könnte, weil er ganz langsam anfängt auch Geld zu erwirtschaften erneut drauf legen zu müssen oder noch schlimmer den Menschen wieder ab zu geben. Den eines ist klar, diese Menschen wurden künstlich dumm und perspektivlos gehalten. Bis sie da die einzelnen Leute wieder in ein normales Leben überführen können, vergehen Jahre. Das so was Zeit braucht, sehen Sie ja an sich selbst. Fast ein halbes Jahr im neuen Job und sie haben es noch nicht einmal gemerkt.

Eigenartig auch, dass diese Rasselbande von Harz 4 Empfängern keine Lobby hat. Denn wenn Priester sich an kleinen Kindern vergehen, oder Unternehmer Ihr Geld in der Schweiz anlegen, immer steht jemand von der Lobby da, der beteuert, dass das alles Einzelfälle sind und das natürlich nicht für die breite Masse der Priester, Unternehmer, whatever gilt. Aber Harz 4 Empfänger sind ja nun mal immer grundsätzlich alle unwertes Leben. Schon seltsam oder?

In meiner täglichen Arbeit fällt mir noch etwas immer wieder auf. In unserem Land gilt ein billiges Stück Plastik aus China häufig mehr als ein Mensch und seine Ideen. Mit anderen Worten, der Rechner der unterm Schreibtisch steht, darf unter Umständen mehr kosten, als der Mensch der davor sitzt und ihn bedienen soll. Hat das noch was mit Menschenwürde zu tun? Oder passt das zum Land der Dichter und Denker? Wenn sich ein Herr Daimler vor langer Zeit nicht hingesetzt hätte und überlegt hätte, dann wäre daraus wohl nie eine so einzigartige Erfolgsgeschichte geworden, oder? Der Kopf und das Denken sollte unser höchstes Wirtschaftsgut sein. Die Wertschöpfung fing damals mit einem einzigen Gedanken an. Ist das nicht fantastisch? Jetzt stellen Sie sich vor was wir alles erschaffen könnten, hätten wir nur noch 3 bis 5 anderer ähnliche großartige Ideen? Waren Sie und diese FDP nicht auch mal eine Partei der Liberalität herr Westerwelle, also des freien Denkens? Wir wäre es also wenn sie über diesen Part mal wieder nachdenken würden?

Sie brauchen sich doch nur mal in Europa umsehen. Sehen Sie direkt mal nach Griechenland. Die beste Zeiten hat dieses Land erlebt, als möglichst viele Griechen und Griechinnen gemütlich auf der Wiese zusammen gesessen haben und anfingen sich über sich selbst, und die Welt in der Sie leben Gedanken zu machen. Der Diogenes hat zwar lieber in seinem Fass gesessen, als auf der Wiese, aber ich denke das Prinzip ist klar. Ich gehe fast noch einen Schritt weiter. Seit damals, also den alten Griechen und Römern der Antike, haben wir Menschen uns nur noch ganz ganz wenig weiter entwickelt. Ok, wir können vielleicht etwas schneller und besser reisen heute, eventuell sogar bis in die Sterne. Nur was wir dann dort wollen kann immer noch niemand sagen. Es gab viele Phasen der Menschheit dazwischen, da waren wir sogar weit hinter dem was die Griechen und Römer schon wussten. Wahrscheinlich weil sich damals auch alles nur ums Geld und oder das nackte Überleben der in Angst lebenden Arbeiter und Bauern drehte. Weil ein paar wenige meinten Sie könnten die vielen am besten nutzen wenn sie diese erpressen. Doch einzig ein freier Geist bringt so vieles zustande, wozu einem unterdrückten die Zeit und die Energie fehlt.

Mein Vorschlag zur Güte, Lassen Sie uns zu einer neuen Bewertung finden, wenn sie diese schon so lautstark fordern. Wie wäre es wenn geistige Leistung neu belohnt wird. Eine alleinerziehende Mutter mit 2 Kindern muss sicherlich viel kreativer und einfallsreicher im Denken, ihrer Tagesplanung und Organisation sein, als einBerufssohn, oder anderer Erbe einer Firma, der nur den Laden verprassen und verjubeln braucht.

Ich schlage also vor, alle Arbeitslosen zusammen in einen richtig guten und völlig freien Thinktank zu tun.

Wenn von denen jeder nur eine Idee hat im Monat, werden wir schnell eine ganze Menge Leute brauchen um diese Ideen zu sortieren, zu bewerten, auf Machbarkeit ab zu klopfen und sie zu verwalten. Und das können wir Deutschen doch so gut, verwalten. Und stellen Sie sich mal vor, was passiert, wenn da wirklich 2 bis 5 völlig geniale Ideen so wie bei Daimler mit dabei sind.

Mir ist schon klar, dass ihnen die Arbeitslosen in einem Sinktank in der Nordsee, vielleicht auch erstmal verlockend klingen mögen. Aber na ja, dann gäb es ja keine Negativperspektive mehr für ihre Arbeiter. Sie könnten also die Leute die noch Arbeit haben dann gar nicht mehr damit erpressen, dass sie auch Assoziales Pack werden, wenn sie jetzt nicht tun was der Firmenchef von Ihnen verlangt.

Vielleicht hört Frau von der Leyen ja mal mit. Sie könnte das ja in die Hand nehmen, sie muss den Laden ja eh umstrukturieren dem Sie da vorgestellt wurde, ob sie wollte oder nicht.

Das Leben ist immer eine Frage der Perspektive, Und die Politiker stellen sich gerne hin und schimpfen auf die Inaktiven Bürger. Und umgekehrt genauso. Vielleicht sollte man einfach mal Perspektiven verändern, bzw, neue schaffen. Wenn ich den ganzen Tag nur in einen großen dunklen Abgrund schaue, dann brauch ich mich nicht wundern, wenn mir nur negative Gedanken kommen. Ändere ich aber den Blickwinkel, so kann ich den Himmel, die Sonne und die Sterne sehen und völlig neue Gedanken bekommen. Und somit muss ich Herrn Westerwelle leider doch noch in einem Punkt recht geben. Hätte er nicht erst auf die dicke Trommel gehauen hätte das Thema wieder niemanden Interessiert. Vielleicht sollten wir alle an allem wieder ein wenig mehr Interesse zeigen und nicht davon ausgehen, dass wir sowieso nix ändern können. Denn das stimmt nur so lange, solange wir das glauben.

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Der Araber hat jetzt den größten "Schwanz" der Welt. - So lange das man ihn aus dem Weltall sehne kann. Gedanken zur Eröffnung des Burj Chalifa
 
Jetzt ist es also amtlich. Heute eröffnete in Dubai der höchste Wolkenkratzer der Welt. Ach was, das trifft es nicht mal ungefähr. Der Höchste und dickste Schwanz der Welt steht jetzt mitten im Wüstensand als ein Monument der Macht und Männlichkeit. Wenn auch der Sack mit dem Geld der dran hängt jetzt mehr oder wenig leer ist. Bleibt also die Frage, wozu man so einen Riesenschwanz braucht, wenn aus dem Sack nur noch heiße Luft kommt? Spötter im Internet meinen schon, dass er alleine durch die Größe so ein erstklassiges Ziel für die toll dreisten Attentäter in ihren fliegenden Kisten abgebe und somit erst einmal dazu diene, bei uns die Sicherheit zu erhöhen. In meinen Augen genauso krank gedacht, wie der ständige und ewige weltweite, Pardon, globalisierte natürlich, Schwanzvergleich zwischen Nationen und Menschen. So lange wir uns weltweit über so ein Denken identifizieren bleiben wir auf der Primitivsten Stufe der Evolution hocken. Im Grunde geht es immer nur darum, wer den Größten und den Längsten hat. Ob das Sinnvoll ist fragt gar keiner mehr. Für den Turm wurden in den letzten 5 Jahren in Spitzenzeiten bis zu 12.000 Menschen wie Sklaven behandelt und ausgebeutet. Vornehmlich Inder und Pakistaner. Jetzt kann man sagen, das 2,80 bis 5,60 am Tag in Indien ja noch ne ganze Menge Geld sind. Aber dann kann man auch sagen, dass jeder der so denkt ein Arschloch ist. Bei uns mit dem dicken Hintern im gewerkschaftlich zugesicherten Sessel furzen und so über den menschenverachtenden Umgang mit deutlich schwächeren denken? Na toll. Wann haben Sie das letzte mal mindestens 12 Stunden am Tag in der brütenden Hitze mit schwerster Handarbeit anderen Leuten den Schwanz hoch gewichst? Selbst für den billigsten Billigflieger um wieder nach Indien zu kommen müssen diese Menschen schon mehr als 2 Monate arbeiten und was ihnen die Fluggesellschaften nicht nehmen, dass wird schon die Sammelunterkunft in Dubai gekostet haben. Unendlich viel Ausbeutung und Menschenverachtung wurde da also in Stahl Beton und Glas mitten in die Wüste geschissen. Aber alle bestaunen die Größe und schimpfen auf den bösen Chinesen, der ja immer hin ne handvoll Tibeter unterdrückt. (und das auch erst seit 50 Jahren.) In der Lobby des Turms steht an der Wand der Leitspruch des Scheichs, das es Unmöglich in seinem Wortschatz nicht gibt. Was ich wiederum ziemlich Unmöglich finde. Jeder der solche Sätze sagt, wird andere dazu ausbeuten, nur um zu beweisen dass er recht hat. Aber auch für den Scheich gibt es ein Unmöglich, den es ist ihm unmöglich gewesen den Turm unter anständigen Arbeitsbedingungen, eventuell auch noch mit einem vernünftigen Ökokonzept zu bauen. Es nützt auch nichts wenn man stolz verkündet, dass man die 55 Millionen Liter Kondenswasser die alleine die Klimaanlagen benötigen, ökologisch sinnvoll in den Garten gießt und somit das Grüne Umfeld und den Park bewässert. Das muss man sich alleine schon auf der Zunge zergehen lassen. Es wird mit dem längst ausgegangenen Öl so viel Strom erzeugt, dass alleine die Klimaanlage schon so viel Wasser erzeugt, dass man damit die halbe Wüste Grün machen kann. Nee, is klar. Ich finde UNMÖGLICH manchmal wirklich nicht schlecht. Der Turm bleibt Größenwahn und völlig unsinnig. Gerade in Zeiten der Nachhaltigkeit und einem neuen Bewusstsein für die Ressourcen wirkt dieser Turm schon bei seiner Einweihung wie ein Dinosaurier. Für Technikfreaks spannend und interessant aber völlig leblos und ganz sicher zum aussterben verdammt. Gerade ein Emirat wie Dubai, das weiß, dass selbst ihm gerade Geld und Öl ausgegangen sind, sollte langsam mal bewusst werden, dass so was nicht nur sprichwörtlich auf Sand gebaut ist. Dubai war schon immer ein wenig wie eine Fata Morgana im Wüstensand. Sieht aus wie echt aber der Schein trügt. Nun ja, ich hätte da schon noch ne Idee wie der Turm wieder sehr Sinnvoll werden kann. Angeblich sind ja bereits 90% der Wohnungen und Büroflächen auch verkauft. Es müssen die 1,5 bis 3 Milliarden Baukosten wieder rein geholt werden. Also mindestens. Nochmal grob Überschlagen bei Personalkosten von 5,60 am Tag für 12.000 Leute, und das jeden Tag 4 Jahre lang, ergeben sich Personalkosten von knapp unter 100 Millionen Dollar. Mir scheint der rest immer noch sehr teuer dann. Ok, es sind massive Ressourcen verschwendet worden, an Stahl, Aluminium und Glas, aber so ne teuer Altmetallhandlung? Jedenfalls muss das Geld ja wieder eingespielt werden und die Wohnungen sind sicherlich nicht an die Erbauer aus Pakistan und Indien gegangen, welche den Turm zu Babel neu errichtet haben. Sondern eher schon an die Oberen 12.000 Leute dieser Welt. Nun ja, mein Vorschlag, alle möglichst schnell einziehen lassen, am Besten mit der ganzen Familie. Und sobald alle drin sind Türen zu, Strom aus und Schlüssel wegwerfen. So würde eine Menge Kapital auf den Weltmärkten wieder frei und die Finanzkrise und so manch andere Krise könnten direkt behoben werden. Solche technischen Meisterleistungen sind sicherlich faszinierend. Es ist auch beeindruckend, was die Ingenieurskunst so alles ermöglicht. Aber viele Ingenieure bauen Sachen immer nur, weil es möglich ist, nicht weil es Sinnvoll ist. Auch sie sind nur darauf bedacht sich möglichst selbst einen von der Palme zu wedeln. Sich und ihr dickes Rohr bewundern lassen, dass ist es letztendlich was wir ja alle wollen aber da liegt vielleicht der Fehler. Möge der Burj Chalifa also bitte möglichst lange der höchste Turm der Welt bleiben und für uns alle als Mahnmal dienen für ein altes, antiquiertes Denken, voller Ressourcenverschwendung, Menschenverachtung und Sinnlosem Machtgehabe. Nicht, höher, schneller, weiter darf die treibende Kraft sein im menschlichen Streben. Nicht: Ich muss meinem Gegenüber beweißen, dass ich den längsten habe und er mich deshalb respektieren muss. Viel mehr müssen wir doch irgendwann, nach all diesen tausenden von Jahren mal zu einem menschlichen Miteinander finden. Wir müssten längst wissen, dass wir am Ende als Menschheit nur weiter kommen wenn wir alle und ich betone noch einmal, ALLE, zusammenarbeiten. Das ist schwierig bis unmöglich, aber sehr notwendig. Und ich meine nicht mal wegen der Klimaerwärmung. Sie ist vielleicht nur der erste Stein der ein neues Denken ins Rollen bringt. Im Moment geht nur das Öl aus, Wenn uns erstmal das Trinkwasser knapp wird, dann wird es erst wirklich hart. Da ist das ausgegangene Öl jetzt noch lächerlich. Ist so ein Turm also nicht vielleicht sogar ein Beweis dafür, dass wir noch gar keine Menschen sind? Mit gutem Willen, auf dem Weg zur Menschwerdung, aber im Inneren immer noch Tiere, die "Ihr Revier" abstecken müssen. Wir müssen dringend umdenken und uns offen und frei von Bedenken und Vorurteilen darauf stürzen einander besser kennen und verstehen zu lernen. Denn erst wenn wir alle endlich eins sind, können wir auch gemeinsam an der Zukunft der Menschheit arbeiten. Ich prophezeie jetzt schon, sollte uns dass einmal gelingen, dass wir alle uns gegenseitig gleichwertig verstehen und jeder freiwillig seine besten Fähigkeiten an den entsprechend benötigten Stellen einbringt, dann bauen wir Türme die ökologisch sinnvoll sind und den Burj Dubai lässig in den Schatten stellen. Scherzhaft könnte man sagen, es ist so ein wenig wie bei Star Trek, nur ohne Militär. (Ich weiß, dass das so nicht geht, aber das ist vielleicht ein anderer Blogeintrag) Aber solange wir andere Ausnutzen müssen um so etwas "großartiges" zu erreichen, und sei es noch so ein fantastisches Ziel, solange sollten solche Projekte nicht umgesetzt werden. Es muss doch möglich sein, dass man Projekte wie solch einen Turmbau auf die Beine stellt an dem alle gerne und freiwillig mitarbeiten und nicht weil irgendwer dazu gezwungen ist so etwas zu tun, nur weil jemand anderes es sagt und beweisen will, das es UNMÖGLICH nicht gibt. Das ist der falsche Ansatz um Unmöglich ab zu schaffen. Herr Scheich, es bleibt auch ihnen unmöglich ihren Riesenpenis am Ende ihres Lebens mit ins Paradies zu nehmen. Je früher sie sich an unmöglich gewöhnen desto besser. Kleine Anekdote am Rande. Es ist normalerweise eine riesen Schande wenn ein Araber Schulden macht. Schon gerade wenn sie so groß sind, wie die von Dubai mittlerweile sind. Da ist dieses "nette "Geste, den Turm nach dem Retter, dem Herrscher des Nachbaremirats Abu Dhabi zu nennen natürlich nett. Aber man stelle sich vor, der Turm geht als Endpunkt des Größenwahns in die Geschichte ein. Als letztes Monument der sinnlosen Ressourcenverschwendung. Na schönen Dank Herr Scheich, dann möchte ich eigentlich nicht, dass Ihr Schwanz meinen Namen trägt, oder? Schon gar nicht wenn man ihnen gerade den Arsch gerettet hat.